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Darm­spiegelung (Koloskopie)

Sichere und schonende Untersuchung des Dickdarms zur Früherkennung und Abklärung von Beschwerden.

Endoskopie-Gerät mit Monitor und Untersuchungsliege im Hintergrund

Untersuchung

Bei der Darmspiegelung werden der Mastdarm und der gesamte Dickdarm untersucht. Gegebenenfalls können auch die letzten Zentimeter des Dünndarms betrachtet werden, bevor dieser in den Dickdarm übergeht.

Man unterscheidet zwischen:

  • der vollständigen Dickdarmspiegelung (Koloskopie), bei der die Klappe am Übergang vom Dünn- in den Dickdarm dargestellt wird
  • der Ileo-Koloskopie, bei der zusätzlich ein kurzer Abschnitt des Dünndarms eingesehen wird
  • der Teilspiegelung des Dickdarms (z. B. Sigmoidoskopie)

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Mehr Informationen

Für die Untersuchung steht in unserer Praxis moderne Videotechnik mit hochauflösender Darstellung zur Verfügung.

Ablauf

Zu Beginn der Untersuchung legen wir Ihnen eine Infusionsnadel. Über diese kann der untersuchende Arzt ein Schmerzmittel und bei Bedarf ein beruhigendes Schlafmittel (Sedierung) verabreichen.
Das flexible Untersuchungsgerät (Koloskop) wird in Seitenlage vorsichtig in den Darm eingeführt und unter Sicht auf einem Monitor weitergeführt. Dabei wird Luft oder Kohlendioxid in den Darm eingebracht, um eine gute Sicht auf die Darmschleimhaut zu ermöglichen. Dies kann insbesondere bei einem stark gewundenen Darm vorübergehend unangenehm sein.
Nachdem das Ende des Dickdarms erreicht wurde und gegebenenfalls ein kurzer Abschnitt des Dünndarms eingesehen wurde, wird der Darm beim Zurückziehen des Geräts sorgfältig untersucht. Falls notwendig, können dabei Gewebeproben entnommen oder Darmpolypen direkt entfernt werden.

Die Dauer der Untersuchung beträgt in der Regel etwa 20 bis 40 Minuten.

Nach der Untersuchung

Wenn Sie Medikamente zur Sedierung erhalten haben, dürfen Sie anschließend für etwa 12 Stunden kein Fahrzeug führen und müssen sich von einer Begleitperson abholen lassen. Auch wichtige Entscheidungen oder das Bedienen von Maschinen sollten in diesem Zeitraum vermieden werden.

Patientin sitzt entspannt auf einer Untersuchungsliege und lächelt in die Kamera

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