Magenspiegelung (Gastroskopie)
Präzise Diagnostik bei Magenbeschwerden wie Schmerzen, Übelkeit oder Sodbrennen – schnell und zuverlässig.
Untersuchung
Bei der Magenspiegelung werden die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht. Ziel der Untersuchung ist es, Erkrankungen der oberen Verdauungsorgane frühzeitig zu erkennen und gezielt behandeln zu können.
Die Magenspiegelung wird beispielsweise durchgeführt bei:
- anhaltenden Oberbauchbeschwerden oder Sodbrennen
- Schluckbeschwerden
- Übelkeit oder Erbrechen
- Blutarmut (Anämie) unklarer Ursache
- Verdacht auf Entzündungen, Geschwüre oder Tumoren
- zur Kontrolle bereits bekannter Erkrankungen
Für die Untersuchung steht in unserer Praxis moderne Videotechnik mit hochauflösender Darstellung zur Verfügung. Dadurch können auch kleine Veränderungen der Schleimhaut zuverlässig erkannt werden.
Ablauf
Zu Beginn der Untersuchung legen wir Ihnen eine Infusionsnadel. Über diese kann der untersuchende Arzt ein beruhigendes Schlafmittel und bei Bedarf ein Schmerzmittel verabreichen (Sedierung).
Das flexible Untersuchungsgerät (Gastroskop) wird vorsichtig über den Mund und die Speiseröhre in den Magen und den Zwölffingerdarm eingeführt. Die Untersuchung erfolgt unter Sicht auf einem Monitor und ist in der Regel gut verträglich.
Während der Untersuchung können bei Bedarf Gewebeproben (Biopsien) entnommen werden. Dies ist schmerzfrei, da die Schleimhaut keine Schmerzrezeptoren besitzt. Die entnommenen Proben werden anschließend im Labor untersucht.
Die Dauer der Untersuchung beträgt in der Regel etwa 7 bis 10 Minuten.
Nach der Untersuchung
Wenn Sie Medikamente zur Sedierung erhalten haben, dürfen Sie anschließend für etwa 12 Stunden kein Fahrzeug führen und müssen sich von einer Begleitperson abholen lassen. Auch wichtige Entscheidungen oder das Bedienen von Maschinen sollen in diesem Zeitraum vermieden werden.
Falls die Untersuchung ohne Sedierung durchgeführt wurde, sind Sie in der Regel unmittelbar danach wieder belastbar.